Ziel dieser Reise war es, die Infrastruktur des Landes kennenzulernen. Wo welche Tankstellen zu finden sind; wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt; und wo es möglicherweise schöne Übernachtungsmöglichkeiten gibt.
Vor unserer Abreise haben uns Bekannte, die mit Vorurteilen behaftet waren, immer wieder davon abgeraten nach Albanien zu fahren. Es würde eine hohe Kriminalität geben, die Bevölkerung wäre aufdringlich, etc.
Wir können nur sagen: “Alles Blödsinn…”
Für uns war es mit die schönste Reise, die wir in der Vergangenheit gefahren sind.
Die Bevölkerung ist ausgesprochen freundlich und hilfsbereit, dass man schon fast ein schlechtes Gewissen hat, wenn man eine Einladung zum Kaffee mal ausschlagen muss.
Teilweise nehmen die Menschen nicht einmal Geld, wenn man bei ihnen auf dem Grundstück übernachtet hat.
Zudem kann man sich absolut sicher sein, dass seinem Hab und Gut nichts passiert.
Man ist für diesen Zeitraum nicht Gast, sondern gehört zur Familie des Gastgebers, welcher dann besonders auf einen aufpasst. Es würde auch seinem Ansehen im Dorf erheblich schaden, wenn uns oder unserem Equipment etwas passiert oder etwas gestohlen werden würde.
Landschaftlich ist Albanien der Wahnsinn.
Man weiß zunächst nicht genau wo man ist. Man könnte zunächst annehmen, man befindet sich in den Alpen. Ein paar Kurven weiter denkt man an Englands Steilküste. Ein bis zwei Tage später ist man dann in Norwegen und dessen Fjord-Landschaft gelandet.
Kurzum…Albanien ist wahnsinnig abwechslungsreich und bietet für Offroader allerhand Leckerbissen.
Enge Passwege, auf denen man in jeder Kurve mit Gegenverkehr rechnen muss. Es kommt dann nicht selten vor, dass der Eine oder Andere ein paar hundert Meter zurücksetzen muss. Wunderschöne Campplätze an Seen und Flüssen bereichern die Tour um ein weiteres.
Unser Fazit: Albanien ist auf jeden Fall eine Reise wert, und wir kommen auf alle Fälle wieder!